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FEIJOA

FEIJOA SELLOWIANA

 FLOWER  BLÜTE

FRUIT

HALFED

FRUCHT

HALBIERT

FRUIT

AND

LEAVES

 

FRUCHT

UND

BLÄTTER

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http://www.crfg.org/ 
 pubs/frtfacts.html

Heimat, Anbau
Heimatländer sind Südbrasilien, Paraguay, Uruguay, Argentinien. Anbau heute in den Subtropen Asiens und Afrikas, in Kalifornien und Florida, Indochina, Neuseeland - hier noch beliebter als die Kiwifrucht- und auch in Frankreich, Italien und Israel.

Beschreibung
Die mit der Guave verwandte Feijoa bildet einen kleinen, bis zu 4 m hohen, winterkahlen Strauch mit hängendem Wuchs. Die Früchte sind kleine, 5-8 cm lange, 40-50 g schwere, eiförmige Beeren. Deren feste, lederige, grünliche Schale ist auf der Oberfläche mit kleinen Auswüchsen runzlig bedeckt. Darunter befindet sich geleeartig-festes - wie bei Pfirsich und Aprikose - weißliches bis lachsfarbenes Fruchtfleisch mit kleinen, weichen, gelblich eßbaren Kernchen. Die Frucht hat einen eigenartig durchdringenden Duft und einen feinen, säuerlich-süßen, würzigen Geschmack, der an Ananas oder Stachelbeeren erinnert. Fast schmeckt sie ein wenig parfümiert. Beachtlich ist ihr Vitamin C Gehalt, er schwankt zwischen 28 und 100 mg%.

Sorten
Als beste gelten die hochgezüchteten amerikanischen Sorten 'Choiciana', 'Magnifica`, 'Superba' und 'Mammoth'. Letztere und `Triumph` sowie 'Coolidge' sind die Hauptsorten in Neuseeland.

Verkauf
In Neuseeland werden Feijoas von März bis Juli, in Israel und Frankreich von Oktober bis Dezember geerntet und per Luftfracht zu uns gebracht. Die Haltbarkeit der Frucht ist gering, nach ihrer Ankunft kann sie bei 4° C und 90 % relativer Luftfeuchtigkeit allenfalls noch 1 Woche aufbewahrt werden. Auch im Laden ist sie nur kurzfristig haltbar und muß rasch verkauft werden; abgegeben wird sie stückweise. Vorerst haben Feijoas auf unseren Märkten einen nur geringen Handelswert.

Verwendung
Feijoas werden meist, nachdem man sie gewaschen und geschält hat, roh gegessen (wie eine Melone); oder man schneidet sie in zwei Hälften und löffelt diese aus. Die kleinen Kernchen kann man getrost mitessen. Das Fruchtfleisch wird an der Luft schnell braun, was sich verhindern läßt, wenn man nach dem Aufschnei den etwas Zitronen- oder Limettensaft darauf träufelt. Feijoas eignen sich auch - zusammen mit anderen Früchten - gut für Obstsalate und als Zutat zu Eis und anderen Süßspeisen. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind die Verarbeitung zu hoch aromatischen Marmeladen, zu köstlichen Gelees, zu kandierten Früchten, als Tortenbeläge u. a. Eine delikate Frucht - vielleicht auf dem Weg zum Weltmarkt?

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