
Die Heimat ist wohl Mexico und das tropische Amerika. Die Literatur
ist sich nicht einig. Mittlerweile wachsen sie in allen tropischen
und suptropischen Trockengebieten der Erde. Die bekannteste Sorte
ist aussen orange-rot (wenn reif) und innen ebenso. Blütenfarbe
gelb!
Hier auf Gomera finden wir sie
eher in Küstennähe. In höheren Lagen wächst
auch eine etwas kleinere Sorte mit grünem Fruchtfleisch,
grün-gelber Schale, reif mit rosa Fleck. Blütenfarbe
rot!
Auf die Kanaren wurde sie etwa
1740 importiert, um die Cochinille-Laus darauf zu züchten.
Der rote Farbstoff dieser Laus wurde bis etwa 1840 zum Färben
exportiert. Die wasserfesten Anilinfarben der BASF ersetzten diesen
Farbstoff dann. Erst in neuester Zeit gibt es wieder einen Markt
als Lebensmittelfarbe, u. a.Campari, Joghurt, Gommibärchen
und für Lippenstifte. Die Früchte wurden und werden
roh gegessen oder für Marmeladen verwendet.
Ebenso vielfältig wie die Kakteen sind deren Früchte. Manche wurden getrocknet als Vorrat von den Indianern verwendet. In neuerer Zeit kommen vier weitere Exoten auf die Märkte Europas:
PIT(AH)AYA gelb (Fleisch grau mit schwarzen Samen),
PIT(AH)AYA rot mit rot-violettem Fruchtfleisch
oder auch dito in grau.
Botanische Namen etwas uneinheitlich: Hylocereus undatus......
Die riesiegen Blüten öffnen sich nachts und schliessen
am Vormittag. (Night blooming cactus, Königin der Nacht!!!)
Als viertes der Cereus peruvianus, rote Schale, glatt und graues Fruchtfleisch.



Frucht ganz, halbiert und als letztes der Kaktus. Mehr demnächst!!!